Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hat sich in den letzten Jahren in einem tief greifenden und umfassenden Änderungsprozess zu einer Universität neuen Typs gewandelt, die sich selbst als „Universität verbundener Wissenschaftskulturen“ versteht, also als eine Universität der untereinander verbundenen und miteinander interagierenden akademischen Kulturen. Wir bauen auf die Stärke und die nachgewiesene Exzellenz in unseren vier sich dynamisch entwickelnden und international sichtbaren Forschungsschwerpunkten, nämlich „Marine und Geowissenschaften“, „Medizinische Lebenswissenschaften“, „Nano- und Oberflächenforschung“ und „Gesellschaft, Umwelt und Kultur im Wandel (SECC)“.
Die Schwerpunkte „Nano- und Oberflächenforschung“ sowie „Gesellschaft, Umwelt und Kultur im Wandel (SECC)“ haben sich in den letzten Jahren herausgebildet, um sich den beiden traditionell starken Feldern, den „Marinen und Geowissenschaften“ und den „Angewandten Lebenswissenschaften“ anzuschließen.
Jeder Schwerpunkt umfasst breit angelegte Forschungsfelder, die jeweils in mehreren Fakultäten der Universität angesiedelt sind und darüber hinaus von einer starken Vernetzung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Kiel und ganz Schleswig-Holstein profitieren. Alle vier Schwerpunkte konzentrieren sich um exzellente Projekte, von denen drei bereits in der ersten Phase der Exzellenzinitiative bewilligt wurden; der vierte, “Materials for Life“, wird im Jahr 2010 neu beantragt. Das sich daraus entwickelnde Profil der Universität ist einzigartig, der wissenschaftliche Austausch über Fächergrenzen hinweg ist außerordentlich belebend und bringt stetig neue Fragestellungen hervor, zu denen in interdisziplinären Arbeitsgruppen geforscht wird.