Die Christian-Albrechts-Universität hat seit 2005 eine Entwicklung mit beispielhafter Dynamik aufgenommen. Das Konzept der „Universität verbundener Wissenschaftskulturen“ und die Einführung eines Schwerpunktkonzepts haben die Basis dafür geschaffen, trotz geringer Aufwüchse in der Grundfinanzierung in allen Leistungskennziffern eine hochgradig dynamische Entwicklung zu ermöglichen.
Im Bereich der Forschung zeigt sich diese Entwicklung an einer ungewöhnlich hohen Steigerung der Drittmitteleinwerbungen von 2005 auf 2010 (+ 75%), die inzwischen zu einer Einwerbung von 49 Cent je Euro Landeszuschuss geführt hat. Die CAU hat ihre Platzierung im DFG-Forschungsranking von Platz 36 auf Platz 26 steigern können und rechnet sich gute Chancen aus, im nächsten Ranking unter die Top Twenty zu kommen.
Aus vier Sonderforschungsbereichen an der CAU im Jahr 2005 sind im Jahr 2010 bereits neun geworden, das ist für eine Universität mittlerer Größe eine außergewöhnlich hohe Anzahl. Außerdem sind seit 2006 zwei Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule hinzugekommmen. Mit einer Fördersumme von insgesamt 14 Mio. Euro im Jahr befindet sich die CAU Kiel auf einem der vordersten Plätze unter den Gewinnern der Exzellenzinitiative, unmittelbar hinter den bisher neun Eliteuniversitäten.
Mit derzeit über 3.100 Beschäftigten, von denen ein Viertel aus Drittmitteln finanziert werden, gehört sie zu den größten Arbeitgebern in Schleswig-Holstein. Die starke Verankerung in der Region zeigt sich u. a. in der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft: Die Einnahmen aus Projekten mit Wirtschaftsunternehmen haben sich von 2005 (2,45 Mio €) bis 2010 (8,25 Mio €) um 236% erhöht.
Dieser bisher sehr erfolgreiche Weg wird von der Christian-Albrechts-Universität in den nächsten Jahren konsequent weiter beschritten werden, um sich dadurch zu einer Spitzenuniversität im nordeuropäischen Raum zu entwickeln.